Leben im Überfluss: Von Hungern bis Sattsein.

Der Appetit

Das aus dem Lateinischen stammende Wort «Appetit» (von appetitus} hat erst einmal nichts mit Essen zu tun, sondern bedeutet «Verlangen, Begehren». Appetit hat also eher mit Lust zu tun. Somit ist das körperliche Empfinden von Appetit kein zuverlässiges Zeichen für Hunger, sondern vor allem für Gelüste.

Der Hunger

Körperlich nehmen wir Hunger als (unangenehmes) Gefühl in der Magengegend wahr. Mit diesem Gefühl einher geht das Verlangen nach Nahrung. Interessant ist, dass das Wort «Hunger» (von althochdeutsch hungar) in seinem Kern «brennendes Gefühl bedeutet. Es wäre somit in einem ersten Schritt eher mit Wasser als einem Stück Brot zu «löschen». Da sich Hungersignale kaum von Durstsignalen unterscheiden, wird empfohlen, bei Hungergefühlen zuerst ein Glas Wasser zu trinken, da man eher durstig als hungrig ist.

Das Sattsein

Woran erkennen wir, dass wir satt sind? Wann wir genug haben? Wann wir voll sind? Auf körperlicher Ebene entsteht das Sättigungsgefühl hauptsächlich durch gründliches Kauen und die Dehnung des Magens. Diese Bewegungen lösen Signale aus, die im Gehirn verarbeitet und koordiniert werden. Wer schnell isst, übertölpelt damit diese Signale. Wenn sie dann melden, dass genug ist, hat man bereits zu viel gegessen.

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>> AbisZett 01-2016

az-012016