Mikronährstoffe

Mikronährstoffe: Vitalität für den Körper

Mikro heißt klein, denn unserem Körper genügen winzige Mengen davon. Ganz ohne sie würden jedoch weder Stoffwechsel noch Immunsystem arbeiten. Es sind kleine „Wunder der Natur“, die Wachstum und Entwicklung, Zellbildungs-, Abwehr- und Reparaturprozesse steuern. Sie liefern uns keine Energie, sind aber lebensnotwendig, und wir müssen sie mit den richtigen Nahrungsmitteln zu uns nehmen.

Vitamine

sind je nach Art für unterschiedliche Prozesse im Körper notwendig. Manche kann der Körper über Monate oder Jahre hinweg speichern, andere braucht er täglich neu. Man unterscheidet wasserlösliche Vitamine wie die Vitamine C, B1 oder Folsäure und wasserunlösliche (fettlösliche) wie Vitamin A, D,E und K.

Mineralstoffe

sind anorganische Elemente, die je nach ihrer Konzentration im Körper unterschieden werden in Mengen- und Spurenelemente. Zu ersteren gehören beispielsweise Kalzium, Magnesium oder Natrium, Spurenelemente sind unter anderem Eisen, Fluor oder Jod. Eine Unterversorgung mit Mineralstoffen kann starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben. So führte eine langjährige Unterversorgung mit jodhaltigen Nahrungsmitteln besonders in Süddeutschland einst dazu, dass viele Menschen an Schilddrüsenfehlfunktionen litten.

Sekundäre Pflanzenstoffe

wurden in ihrer Bedeutung für den Menschen erst vor kurzem erfasst. Es sind Zigtausende unter­schiedlicher Substanzen, die den Pflanzen als Farbpigmente, Wachstumsregulatoren, als Boten- und Schutzstoffe dienen. Was der Pflanze nutzt, kommt über die Nahrung in anderer Weise uns Menschen zugute: Bestimmte Pflanzenfarbstoffe, Flavonoide, können beispielsweise unsere Zellen schützen und Entzündungen hemmen.

Diese wertvollen sekundären Pflanzenstoffe finden sich nur in natürlich voll ausgereiften Früchten und Gemüsen.